Letzte Neuigkeiten

An dieser Stelle erhalten Sie je nach Bedarf aktuelle Informationen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger !
Von den Propagandisten der jetzigen Energiewende hören wir oft:Wie jede technische Umstellung hat auch die Energiewende Sieger und Verlierer, aber ohne Energiewende kommt der ungebremste Klimawandel, der viel höhere Opfer fordert-.


Für viele Bürger in ländlichen Regionen klingt das wie Hohn. Wer in zu enger Nachbarschaft
zu riesigen Windanlagen wohnt, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit gesundheitliche Opfer hinnehmen,
für die es in einer modernen, demokratischen Gesellschaft eigentlich keine Rechtfertigung gibt.
Die größte Gefahr sind Pulse von Infraschall. Diese Druckwellen entstehen, wenn die Flügel der riesigen
Rotoren den Mast passieren, und breiten sich über mehrere Kilometer aus. Man kann sie nicht hören
und nicht durch Gebäude oder übliche Schallschutzmaßnahmen dämmen.

Infraschall aus Windanlagen breitet sich auch über den Untergrund aus und kann weit entfernte
Gebäude in Schwingungen versetzen. Die Vibrationen aus dem Boden mischen sich mit dem
luftgeleiteten Infraschall, was zu einer Verstärkung führen kann. Deshalb leiden Menschen in
Gebäuden oft mehr als im Freien.

Infraschall gelangt unbewusst ins Gehirn und aktiviert im Unterbewusstsein mehrere Gehirnregionen.
Er beeinflusst die autonome Regulation von Atmung und Blutdruck sowie die Kontrolle von Emotionen.
Diese Erkenntnis deckt sich weitgehend mit der Erfahrung von Ärzten, welche die steigende Zahl von
Patienten aus der Nähe von WEA behandeln: beginnend mit hochgradigen Schlafstörungen und
Tinnitus entwickeln diese Menschen Angstzustände, Bluthochdruck und erhöhte Infarktneigung. Das
Syndrom bessert sich mit der Entfernung vom Windrad. Es entstehen Flüchtlinge im eigenen Land.
Gegen Infraschall aus WEA hilft nur Abstand. Deshalb verlangen z.B. die Messstationen der Erdbeben-
Kontrolle einen Sicherheitsabstand von deutlich mehr als 10 Kilometer, der meist auch eingehalten
wird. Für die Menschen fordern deutsche Ärzte seit langem einen Sicherheitsabstand in 10-facher
Anlagenhöhe. Angesichts der heutigen Großanlagen muss diese Forderung wahrscheinlich vergrößert
werden. Selbst der 10xH Abstand wird – mit der Ausnahme von Bayern- in Deutschland weit
unterschritten (im Unterschied zu Polen, Großbritannienund USA). Damit schließt sich der Kreis – die
Opfer sollen einsehen, dass sie mit ihrer Gesundheit dem Wohl zukünftiger Generationen dienen
müssen.


Es ist ein unsinniges Opfer. 30500 Windanlagen in Deutschland können weniger als 1 Promille
des CO2 der Atmosphäre einsparen. Der Zappelstrom aus diesen Anlagen wird kein Kernkraftwerk je
ersetzen. Auch fossile Brennstoffe werden nicht nachhaltig ersetzt: wenn kein Wind weht und zu
wenig Sonne scheint, müssen fossile Kraftwerke als Lückenbüßer rasch ans Netz. Mit vielen negativen
Konsequenzen.


Regierungen und Behörden sind erfindungsreich, wenn sie den Anwohnern die Sorge vor
Gesundheitsschäden ausreden wollen. Schon in 700 Meter Entfernung sei der Infraschall aus
Windanlagen praktisch nicht mehr messbar. In Wirklichkeit haben Seismologen aus Hannover – wie
auch zahlreiche weitere Akustiker – den Infraschall aus einem eher kleinen Windrad noch in 10 km
Entfernung nachweisen können. In der für Menschen kritischen Entfernung von ca..2 km herrscht der
Schalldruck einer lauten Straße-wenn man ihn hören könnte.
Die zentrale Falschaussage lautet: Was Du nicht hörst, macht Dich nicht krank, im Behördendeutsch:
unter der Wahrnehmungsschwelle bzw. Hörschwelle ist Infraschall ungefährlich. Es gäbe keine
gesicherten Hinweise für ernsthafte Gesundheitsschäden. Solide wissenschaftliche Arbeiten von
Medizinern, Pharmazeuten, Biologen und Akustikern zeigen das Gegenteil. Besonders aber die
Aussagen der Betroffenen, die sich nun zusammengeschlossen haben, um nicht länger als Querulanten
und Sensibelchen verspottet zu werden.

Zum Jubiläum unserer Verfassung muss also festgehalten werden: der Schutz der menschlichen
Gesundheit lt. Artikel 2 liegt im Argen beim Windenergie-Ausbau. Er muss dringend wiederhergestellt
werden. Sonst wird er zur realen Gefahr für eine echte Energiewende.
Das sollte in zwei Schritten geschehen:

Schluss mit der Aufstellung weiterer Windanlagen in Abständen unterhalb der 10 fachen Anlagenhöhe.
Schluss mit der weiteren Planung solcher Anlagen. Die absurde Förderung des Windstroms muss Platz
machen für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für eine mit Mensch und Umwelt verträgliche
Energieversorgung.
Kompetente Ärzte haben die heutige Situation als einen gigantischen Feldversuch mit Millionen von
Testpersonen zum Thema „Wirkung von Infraschall aus Windenergieanlagen“ bezeichnet. Keine
Ethikkommission würde ein derartiges Vorhaben gutheißen, z.B. bei einem ähnlich risikovollen
Arzneimittel.

Ich wünsche Ihrer Veranstaltung, dass sie möglichst viele Menschen zum Nachdenken und politischen
Handeln veranlasst.


Prof. Dr. Werner Roos
Pharmazeutischer Biologe
Titisee-Neustadt, im April 2019


Nachtrag: Viel Erfolg wünscht uns auch Herr Prof. Dr. Otfried Wolfrum,

Geodäsie (Wissenschaft von der Vermessung der Erde und Technik ihrer Vermessung)

Mitverfasser vom Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland (Sept. 1998)